Kursprogramm

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Sommerhalbjahr 2012

Improvisation als Handwerkszeug für die Theaterarbeit in der Schule [Nr. 7862/2012]

Nürnberg (Hubertussäle) | Dienstag, 8. Mai 2012 | 10:00-18:00 Uhr

Referent: Klaus Peter Schreiner

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Keith Johnstone entwickelte Improvisationsübungen, mit denen seine Schüler ihre Ängste vor der Bühne überwanden, ihre Mitspieler/innen besser wahrnehmen lernten und authentischer auftraten. Sie betonen das Bejahende, fördern einen lebendigen Ausdruck und die positive Umsetzung von Ideen. Die Übungen schaffen eine motivierende Atmosphäre von Kreativität und Fokussiertheit und helfen einem Ensemble als Team zu arbeiten.

Klaus Peter Schreiner zeigt in diesem Workshop verschiedene Einsatzmöglichkeiten dieser Übungen im Schultheater auf:

  • Aufwärmspiele, Bewegungsspiele: Bewusstsein für Körper und Gruppe
  • Aktivieren kreativer Potenziale: assoziieren, Szenen improvisieren
  • partnerschaftliches Spiel: als Gruppe auftreten, die anderen gut dastehen lassen
  • Interaktionsspiele: Beziehungen untereinander definieren und „ausschlachten“
  • Status-Spiele: Körpersprache und soziale Beziehungen

Die Übungen können als Warm Up eingesetzt werden und helfen den Teilnehmern Dialoge mit Leben zu füllen, einen natürlichen Zugang zur Rolle zu finden und das Theaterspiel aus der Interaktion mit den anderen Schauspielern zu erschaffen.

Um bequeme, bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

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Erwartung - Illusion - Theater [Nr. 7963/2012]

N.N. | Donnerstag, 10. Mai 2012

Referentin: Ulrike Mönch-Heinz

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In diesem Kurs geht es um folgende Themen und Fragestellungen:

  • Wie entstehen Geschichten für die Bühne?
  • Erwecken von Spielfreude
  • Ensemblebildung
  • Ich und die Gruppe
  • Evozierung kreativer Prozesse
  • das Spiel auf der Bühne

Um bequeme, bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

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Rollenarbeit im Schultheater [Nr. 8064/2011]

Nürnberg (Hubertussäle) | Dienstag, 15. Mai 2012 | 10:00 - 18:00 Uhr

Referent: Dieter Linck

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In diesem Kurs geht es um eine praxisorientierte Arbeit an Rolle und Figur im Schultheater.Längst schon haben verschiedenste Schauspielmethoden – von Stanislawski über Brecht bis hin zu postdramatischen Ansätzen – in Teilen Einzug in die Theaterpädagogik und das Schultheater gehalten. In diesem Workshop können Sie die Grundlagen der verschiedenen Schauspielmethoden kennen lernen und erhalten einen ersten Einblick in deren je spezifische Umsetzbarkeit in der Arbeit mit Schülerinnen und Schülern.

Um bequeme, bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

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Szenisches Lernen - Theater als Unterrichtsmethode [Nr.8165/2012]

Nürnberg (Hubertussäle) | Donnerstag, 14. Juni 2012 | 10:00 - 18:00 Uhr

Referentin: Bianka Zeitler

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In diesem eintägigen Workshop geht es um die Grundlagen und Verfahren des sog. „Szenischen Lernens“ und deren Umsetzung in die Unterrichtspraxis.

Szenisches Lernen ist eine fächerübergreifende Unterrichtsmethode, die mit Hilfe theatraler Mittel im weitesten Sinn verschiedene Möglichkeiten des Zugangs und Umgangs mit Texten, Bildern, Cartoons und Themen ermöglicht. Dabei erfüllt diese Methode Anforderungen, die an einen modernen, innovativen Unterricht gestellt werden, in dem es nicht nur um kognitive Inhalte, sondern um Förderung von Kreativität, Handlungsorientierung, emotionales und mehrkanaliges Lernen, Einbezug der Körperlichkeit und um den Erwerb ästhetischer sowie sozialer Kompetenzen im Sinne eines ganzheitlichen und schülerorientierten Lernens geht.

Als einer der Ersten hat Ingo Scheller in den 1980er Jahren das sog. „Szenische Interpretieren“, d.h. die Einfühlung in Rollen und Situationen bis hin zum Reflektieren und Verändern derselben, eingeführt. Inzwischen gibt es umfangreiche Literatur zu dieser Methode, die den Unterricht um verstärkt handlungs- und produktorientierte Möglichkeiten erweitert und die bereits Eingang in die Lehrpläne aller Schularten gefunden hat.

Neben den theoretischen Grundlagen sollen in diesem Workshop u.a. Verfahren wie Standbild, Hilfs-Ich, Heißer Stuhl, Rollenbiografie und Stimmenskulptur erprobt und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten dieser Methode vor allem praktisch für unterschiedliche Jahrgangsstufen erarbeitet und umgesetzt werden.

Um bequeme, bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

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Sprecherziehung [Nr. 8266/2012]

Nürnberg (Hubertussäle) | Mittwoch, 27. Juni 2012 | 10:00 - 18:00 Uhr

Referentin: Manuela Dennerlohr

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Gemeinsam mit dem körperlichen Ausdruck sind Stimme und Sprechen entscheidend, um Rolle und Raum auszufüllen, Emotionen und innere Haltung zu transportieren. Sprecherziehung umfasst dabei alle Element des Sprechausdrucks: Von Körperarbeit, Atmung und Stimmphysiologie über raumfüllendes und gerichtetes Sprechen bis zu emotionalem Ausdruck und Sprechkunst reicht die Bandbreite, die in diesem Kurs behandelt wird.
Dabei werden Einblicke in physiologische und theoretische Hintergründe aufgezeigt, im Vordergrund aber stehen die praktische Arbeit an der eigenen Sprechleistung und die methodische Reflektion in Bezug auf die Anwendung mit Schülergruppen. Eigene Erfahrungen und Interessen werden einbezogen.

Um bequeme, bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

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Alice im Wunderland!
Oder: Theater und Film - wie geht das zusammen? [Nr. 8367/2012]

Obersteinbach (Schullandheim) | Freitag, 6. Juli 2012 (10:00 Uhr) bis Samstag, 7. Juli 2012 (17:00 Uhr)

Bitte bei der Anmeldung Übernachtungswunsch mit angeben!

ReferentInnen: Ulrike Mönch-Heinz (Theater) und Andres Müller (Film)

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Wann ist der Einsatz von Neuen Medien im Theater sinnvoll?
Wie drehe ich einen Film mit Kindern? Wie schneide ich einen Film? Wie viel Zeit brauche ich dafür? Wie und wo platziere ich den Film in meinem Stück?
Anhand der Geschichte von Alice im Wunderland werden wir das Zusammenspiel von gefilmten und theatralen Bildern zeigen.
In einem zweitägigen Workshop erarbeiten wir vor allem praktisch, welche Teile der Geschichte mit welchem Medium vermittelt werden. Besonderes Augenmerk legen wir auf die Interaktion zwischen Schauspiel und Projektion.
Ziel des Workshops ist, dass die Kursteilnehmer wissen, worauf sie sich einlassen, wenn sie beschließen, einen Einspielfilm zu drehen und wie sie diesen in ihr Stück einbinden können.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich! Wer bereits Vorkenntnisse mitbringt, wird seinen Erfahrungsschatz sicherlich noch erweitern können!

Um bequeme, bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

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Theater-Spielorte entdecken - szenische Arbeit mit einem Roland-Spranger-Text in den Hubertussälen [Nr. 8468/2012]

Nürnberg (Hubertussäle) | Mittwoch, 11. Juli 2012 | 10:00-18:00 Uhr

Referenten: Tilmann Seidel und Roland Spranger

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Der klassische Bühnenraum war gestern – Theater am anderen Ort machen wir heute. Theater kann überall stattfinden: in Küchen, Schwimmbädern und Bussen. Und natürlich auch in unterschiedlichen Räumen/auf verschiedenen Stockwerken des Gesamtgebäudes in der Dianastraße 28. In diesem Kurs wollen wir ungewöhnliche Spielorte in den Hubertussälen darstellerisch erkunden. Warum nicht eine kurze Szene auf dem Parkplatz ansiedeln? Oder auf der Galerie im zweiten Stock? Reizvoll könnte es auch sein, eine Theaterinstallation im Dachstuhl zu entwickeln. Ungewöhnliche Orte liefern durch ihre Atmosphäre und Raumstruktur bestimmte Spielimpulse. Diese sollen genutzt werden, um szenische Ausschnitte eines Textes von Roland Spranger umzusetzen. Der Autor – seine Stücke werden zwischen Stuttgart, Nürnberg und Detmold gezeigt – wird persönlich anwesend sein und eigene Einfälle und Überlegungen beisteuern. Dass Roland Spranger mit „vor Ort“ ist, verleiht diesem Kurs eine besondere, interessante Note. Vermutlich nähern wir uns Sequenzen aus einem Stück an, das bisher noch nicht auf einer Bühne zu sehen war; also wird es in den Hubertussälen quasi eine vorgezogene Uraufführung geben. Man darf auf die szenischen Ideen der TeilnehmerInnen gespannt sein, nachdem sie von den verschiedenen Orten inspiriert worden sind. Das Motto heißt: Die Dianastraße 28 wird zum Theater-Ort!

Um bequeme, bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

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